Island 2021 – eine etwas andere Reise…

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Auch dieses Jahr ging es in einer kleinen Gruppe nach Island. Ganze 17 Tage waren wir unterwegs und es war wieder einmal ein Träumchen. Mich hat Island wieder so begeistert, dass wir vermutlich den Plan für unsere große „Freiheit“ ab Juli 2022 ändern und im September und Oktober mit unserem Rockhopper nach Island gehen werden. Zu viele Punkte stehen noch auf meiner „To do“ Liste, die wir gerne entdecken möchten…

Wie bereits im letzten Jahr sind wir wieder gegen den Uhrzeigersinn um die Insel gefahren. Unsere Route führte immer entlang der Ringstraße, die wir mal nach links, mal nach rechts verließen. Was aber war das Besondere an der Reise? Einmal um die Insel fahren und die Highlights von Island abklappern, kann ja schließlich jeder.

Wenn man Island einmal aus einer anderen Perspektive kennen lernen möchte, muss man in die Luft gehen. Und so stand auch in diesem Jahr die Fotografie mit der Drohne im Vordergrund. Und da fängt es an interessant zu werden. Viel Zeit habe ich investiert, um spannende Lokations zu finden, die, am Boden stehend, völlig langweilig erscheinen, aber wenn man mit der Drohne fliegt, einem aus dem Staunen nicht mehr rauskommen lassen. „Wow! Wie geil ist das denn????“ hörte ich immer wieder. Wir waren nahezu süchtig nach den abstrakten Gemälden der Natur, die man erst aus der Luft erkennen kann und die einen gänzlich verzaubern. Was ist der „richtige“ Bildausschnitt, ist es besser, wenn es frisch geregnet hat oder besser doch nicht, Sonne oder besser doch keine Sonne, bei wie viel Wind kann man noch fliegen? Gerade die Beantwortung der letzten Frage war immer wieder erstaunlich. Selbst bei Wind, der jedem zu heftig erscheint, fliegt die Mavic 2 Pro souverän und zuverlässig. Dennoch muss man immer gut abwägen, wie Rücken- und Gegenwind wirken. Wenn man mit Wind fliegt, geht es in der Regel rasant schnell, während der Gegenwind viel Energie verbraucht und länger dauert. Uns haben die unterschiedlichen Locations so begeistert, dass wir sie teilweise sogar zweimal besucht haben, um die Fotos noch weiter zu optimieren.

 

 

Natürlich waren auch einige klassischen Orte dabei, an denen man nicht einfach vorbei fahren kann. Was wäre Island im Herbst, ohne den Besuch einer Eishöhle (und die war dieses Jahr besonders spektakulär), einem tollen Sonnenaufgang am Eisbeach des Jökulsarlom Gletschers, ein paar schönen Wasserfällen oder den am Himmel tanzenden Polarlichtern? All dieses rundete die Tour ab und ließ sie zu etwas ganz Besonderem werden. Einziger Wermutstropfen dieser Tour war, dass wir keinem Vulkanausbruch beiwohnen konnten, wie wir es gehofft hatten. Aber man kann ja nicht mit allem Glück haben.

Nächstes Jahr wird es aller Voraussicht nach Anfang Oktober wieder eine exklusive Tour geben mit max. 4 Teilnehmern geben. Wenn du Interesse hast, kannst du mir ja schon einmal vorab ein Nachricht schicken.

 

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Kommentare

Kommentar von Hans-Gerhard Meyer |

Einmal mehr wunderbare Fotos!
Alles Gute für 2022!

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