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Nicht jedem, der sich Fotos im Internet anschaut, ist bewusst, wie viel Zeit, Geduld, Aufwand und Mühsal sich hinter vielen dieser Bilder verbergen. Ob Regen, Sturm, Sonne, Wolken, Hitze oder Kälte – einen Natur- und Tierfotografen darf nichts schrecken. Gerade beeindruckende Bilder werden häufig bei extremen Wetterbedingungen gemacht oder zu recht ungewöhnlichen Uhrzeiten. Wer steht schon gerne früh morgens um 3.15 Uhr auf, klettert mit einer Stirnlampe und einem schweren Fotorucksack bepackt 500 Höhenmeter steil nach oben, um dann auf einen genialen Sonnenaufgang zu hoffen, der alles andere als sicher ist.

Auch wenn ich meine beiden ausgebuchten Workshops absagen musste, so habe ich es mir doch nicht nehmen lassen, zu den Schachbrettblumen zu fahren. Und es gibt ein kleines Jubiläum zu feiern: im Jahr 2010 habe ich das erste Mal die Schachbrettblumen fotografiert und bin ihnen bis heute treu geblieben. Abgesehen von dem Jahr, in dem wir in Südamerika waren, bin ich jedes Jahr Ende April unterwegs gewesen, um diese wunderschönen Blumen zu fotografieren.