Über uns

Seit 15 Jahren sind wir gemeinsam unterwegs im Abenteuer „Leben“. Während das Reisen sich wie ein roter Faden durch mein gesamtes Leben zieht, ist für Silke das Reisen in ferne Länder eher neu gewesen. Zum Einstieg in unser gemeinsames Reiseleben ging es erst mal per Zelt nach Südfrankreich, dann mehrfach in die USA und in die Länder des südlichen Afrikas. Schnell stellten wir fest, dass wir die gleichen Vorstellungen vom Reisen haben. Lieber länger und einfach reisen, als in teuren Hotels oder Ferienanlagen ab zu steigen. Lieber Einsamkeit und unberührte Natur, als Vergnügungsparks, überfüllte Strände, tagelang am Strand faulenzen und abends in exklusiver Atmosphäre dinieren. Ein bisschen Abenteuer und die Fahrt ins Ungewisse macht für uns den Reiz unserer Art zu reisen aus. So stellten wir recht schnell fest, dass ein Wohnmobil mit Allrad das für uns beste Fortbewegungsmittel ist, mit dem wir an Orte kommen, die für einen „normalen“ Reisenden meist nur schwer zu erreichen sind.

Schon 1993/94 war ich von Südamerika so begeistert, dass ich damals bereits sagte, es sollte nicht die letzte Reise nach Südamerika gewesen sein. Im Februar 2010 haben wir den Antrag auf ein Sabbatjahr bei unserem Arbeitgeber abgegeben mit dem Ziel im Sommer 2015 für gut 1 Jahr nach Südamerika reisen zu können. Ein Zeitraum, der uns unendlich lange erschien und dies auch tatsächlich war. 2011 kauften wir nach vielen Überlegungen unseren IVECO Daily 4x4, der für die nächsten 20 Jahre die Basis für unsere Reisen sein soll. Auf verschieden Reisen testeten wir unseren Daily auf Herz und Nieren, veränderten das eine und andere, was uns noch nicht so gut gefallen hat, bis er letztendlich das für uns perfekte Reisefahrzeug ist.

In weniger als 100 Tagen soll es endlich losgehen – das lange Warten hat ein Ende Lächelnd .

 

 

Uwe Hasubek

Die Leidenschaft des Reisens verfolgt mich schon seit mehr als 30 Jahren. Nachdem ich den europäischen Kontinent von West nach Ost und von Nord nach Süd recht ausgiebig bereist hatte, machte ich mich auf den Weg nach Übersee. Inspiriert durch Multivisionsshows lockte mich das große Abenteuer. Im jugendlichen Alter von 23 Jahren bereiste ich mit meiner Freundin für 9 Monate mit einem VW-Bus Nord- und Zentralamerika. Hierbei gewann die Fotografie immer mehr Bedeutung und nimmt heutzutage einen zentralen Punkt in meinem Leben ein. Nach Abschluss meines Lehramtsstudiums – ich wollte Lehrer werden, da man in diesem Beruf mehr Zeit für Reisen hat, als in anderen Berufen ;-) -  ging es dann abermals für eine längere Zeit auf Reisen.  1 ½ Jahre reiste ich 1993/94 durch Nord- und Südamerika in einem alten Hanomag AL 28.

Der Einstieg ins Berufsleben und Kinder forderten ihren Tribut und das Thema „Langzeitreise“ war leider erst einmal beendet. Im Sommer 2005 ging es mit meiner neuen Partnerin Silke endlich mal wieder in den USA und ich fand den Einstieg in die digitale Welt der Fotografie. Seitdem nutzen Silke und ich jede sich nur bietende Möglichkeit, um die Schönheiten dieser Welt zu bereisen. Besonders der afrikanische Kontinent hat es uns angetan. Unsere letzten Reisen führten uns mehrfach ins Südliche Afrika (Namibia, Botswana, Sambia, Zimbabwe, Malawi, Südafrika, Mosambik), Ägypten, Thailand, USA (Südwesten und Alaska). Aber auch Norddeutschland lockt immer wieder mit herrlichen Fotomotiven... Eine neue große Leidenschaft ist Island, das wir mit unserem Daily 4x4 zu allen Jahreszeiten bereist haben. Eine wahrhaft traumhafte Insel, die das Fotografenherz immer wieder hoch schlagen lässt.

In den letzten Jahren nimmt die Fotografie einen so großen Stellenwert in meinem Leben ein, dass ich manchmal versucht bin, meinen Job in der Schule aufzugeben und mit der Fotografie meine Brötchen zu verdienen. Vermutlich verschwimmt da aber mein Realitätssinn, da es nicht gerade leicht ist, als Fotograf ein gutes Auskommen zu haben...

 

 

Silke Vollert

Auch ich habe immer von langen Reisen geträumt und mich deswegen sogar einmal von einem Partner getrennt, der immer ohne mich losfuhr.

1979 fuhr ich dann ziemlich spontan mit einer Freundin für 6 Wochen nach Mexiko und Guatemala. Wir erlebten dort viele kleine Abenteuer, die zum Glück alle gut ausgingen. Ohne große Sprachkenntnisse, den Rucksack auf dem Rücken und wenig Geld machten wir uns auf. Wir lernten viele interessante Menschen kennen, fuhren auf Straßen, die diesen Namen nicht wirklich verdient hatten, hielten uns in Landschaften auf, die uns fremd waren und probierten vielfältiges Essen aus. Gesund und munter kehrten wir nach Deutschland zurück.

In meiner Familienzeit machten wir viele kleinere Urlaube meistens im Zelt. Der Aufenthalt in der Natur war für uns alle der größte Anreiz. Diese Abenteuer waren grundsätzlich intensiver als jeder Besuch im Vergnügungspark. Wandern im Gebirge, paddeln auf wilden Heideflüssen, Gewitter und intensive Wolkenbrüche oder Stürme überstehen. Auch meine Kinder sind bis heute von dieser Art des Reisens überzeugt.

Dennoch befiel mich gerade in Skandinavien immer wieder der Neid auf Leute, die ein Wohnmobil besaßen. Sie konnten sich dann doch etwas besser schützen und hatten auch viele kleine Utensilien dabei, die zwar nicht lebensnotwendig, aber „nice to have“ sind.

Als wir dann überlegten, wie wir während des Sabbatjahres reisen wollten, fiel mir die Entscheidung ein eigenes Wohnmobil zu kaufen nicht schwer. Nun hängt mein Herz an unserem Daily und selbst, wenn er vor der Haustür steht, kann ein Latte Macchiato darin, mich in Urlaubsstimmung versetzen.

Ich war noch nie solange von zuhause weg und bin gespannt, wie es mir gefallen wird. Zwar fotografiere ich auch gern, aber die Leidenschaft, die Uwe mitbringt, fehlt mir dann doch. Tiere zu beobachten fasziniert mich immer wieder. Aber ich bin auch gern mit Menschen zusammen, die ich länger kenne, baue Beziehungen auf, spiele gern, singe  und rede. Ich hoffe, dass ich solche Menschen auch unterwegs treffe und meine Familie und Freunde in Deutschland mich treu auf unserer Reise per E-Mail, Skype und WhatsApp begleiten werden.