Eigentlich wäre ich ja in Brasilien gewesen, aber wegen Corona....

So mussten also andere Ziele her. Natürlich kann man in Europa viele spannende Dinge fotografieren, aber wo gibt es noch etwas, das man nicht an jeder "Ecke" sieht - ein schwieriges Unterfangen. Und so kam alles anders als geplant. Während des Corona Lockdowns habe ich mit meinen Sohn sein erstes Wohnmobil ausgebaut: Sein ganzer Stolz ein Fiat Ducato mit 180 PS. So nutzten wir die Zeit für eine schöne Vater - Sohn Aktion, die zwar nicht immer ganz einfach war, aber am Ende konnten wir ein schönes Ergebnis präsentieren.

 

Ein bisschen Glück hatten wir schon, denn wir gehörten mit zu den Ersten, die Helgoland nach dem Lockdown wieder bereisen konnten. Es blieb allerdings bis zur letzten Minute spannend, da niemand genau wusste, wie denn nun die Aufhebung des Lockdowns umgesetzt werden sollte. Einen tieferen Einblick in die Strukturen von Landes- und Bezirksregierungen möchte ich hier lieber auslassen.

„Hokkaido wird zum Notstandsgebiet erklärt“ – diese Information ging 2 Tage vor der geplanten Japanreise, deren fotografischen Schwerpunktgebiete auf Hokkaido liegen, durch die Medien. Genau das hatte mir noch gefehlt – sollte das jetzt noch das kurzfristige Ende der Japanreise sein, die mich so viele Mühe bei der Organisation gekostet hatte? Ein Anruf bei der japanischen Agentur, mit der ich zusammengearbeitet hatte, ergab aber glücklicherweise Entwarnung: „Notstand würde nur heißen, dass die Schulen geschlossen sind. Ansonsten kann man sich frei bewegen und die Hotels sind geöffnet“. Wenn man sich das Ganze heute vorstellt, entfährt einem schon ein leichtes Grinsen. Ganze 62 Fälle waren auf der riesigen Insel Hokkaido bekannt. In dem Gebiet, in das wir gereist sind, ganze 3… Naja, so unterschiedlich können Situationen bewertet werden.

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Um es kurz zu machen: ich war ja schon sehr häufig auf Island, aber dieses Mal hat es mich einfach geflasht!

Aber der Reihe nach – spät abends, um nicht zu sagen mitten in der Nacht, sind wir mit Verspätung in Island gelandet. Natürlich fehlten zur Krönung auch noch unsere beiden Gepäckstücke, da die Umstiegszeit in Kopenhagen extrem kurz gewesen war. So fuhren wir per Taxi ins Hotel, um den Rest unserer ersten Nacht in Island zu verbringen. Am nächsten Morgen waren wir pünktlich wieder am Flughafen, um unseren Mietwagen zu übernehmen und unser fehlendes Gepäck, dass angeblich um 10 Uhr mit einer anderen Maschine aus Kopenhagen kommen sollte, in Empfang zu nehmen. Die Übernahme des Mietwagens klappte völlig problemlos – wir bekamen sogar noch ein kostenloses Upgrade ????.

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Ende Juni war es endlich soweit – es ging los nach Costa Rica. Ganze 5 ½ Wochen bin ich in Costa Rica geblieben, von denen ich 15 Tage mit meinen Gästen unterwegs war, immer auf der Suche nach dem besten Licht, den besten Photo Locations, dem besten Blickwinkel. Aber der Reihe nach: bereits in Frankfurt traf ich mich mit fast allen Teilnehmern am Flughafen und wir flogen gemeinsam sehr entspannt immer der untergehenden Sonne hinterher, bis wir schließlich um 17.55 Uhr in Costa Rica landeten.

Ich will es gleich vorweg nehmen: auch wenn sich viele Geschichten um Touristenmassen auf Island ranken, allen voran massenhafte Touristen aus China, so muss ich doch sagen - Island war wieder klasse. Ja, man muss sich damit arrangieren, dass häufig im Restaurant die am meisten gesprochene Sprache chinesisch ist. Aber draußen in der Natur gibt es doch noch viele Stellen, wo man eine gewisse Privatsphäre genießen und wo man in aller Ruhe fotografieren kann. Wenn man dann noch mit einer wirklich super tollen Gruppe unterwegs ist und Glück mit dem Wetter hat, kann ich nur sagen: Island - gerne immer wieder....

Schon vor Jahren habe ich Bilder von den Krauskopfpelikanen gesehen, die mich sehr beeindruckt haben. Im Dezember / Januar 2018 / 2019 war es dann soweit – wir reisten zum Kerkini See in Griechenland. Griechenland im Winter – ist das eine gute Idee? Ja, es war die beste Idee, die ich in den letzten Jahren für diese dunklen Monate hatte.


Nach zwei wunderschönen Wochen mit meinen Gästen im Pantanal geht es in den Nordosten Brasiliens – nach Fortaleza. Meine Frau Silke erwartet mich dort. Sie war bereits zwei Wochen mit einer Freundin im Nordosten unterwegs und hat sich bereits gut erholt. Da sie aber weiß, dass mich Fotoreisen, auch wenn sie mir wirklich Spaß machen, sehr anstrengen, hat sie uns erst einmal zwei Tage Entspannung am Strand von Icarai verordnet. In einer sehr schönen, von einem Schweizer geführten Pousada, die am Rand des kleinen Ortes liegt, genießen wir das brasilianische Stranleben und lassen die Seele ein wenig baumeln.


Die Reise beginnt mit einer kleinen Herausforderung, der man sich in Südamerika immer wieder stellen muss: Vieles dauert lange und man braucht sehr, sehr viel Geduld.

So beginnt auch dieser Tripp. Statt um 11:10 Uhr landen die letzten Teilnehmer erst um 13:45 Uhr, einer davon noch ohne sein Gepäck.

Zunächst geht es in ein ganz in der Nähe gelegenes Restaurant, um sich den Bauch mit Rodizio (eine brasilianische „all you can eat“ Fleischvariante) zu füllen. Immer wieder kommen die Kellner zum Tisch, bis wirklich nichts mehr geht.

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Wie jedes Jahr ging es im Mai wieder nach Helgoland. Anders war aber dieses Jahr, dass ich zwei Workshops direkt hinter einander hatte. So reiste die eine Gruppe ab und die nächste kam. 9 Tage Basstölpel hat das für mich bedeutet und als Resümee kann ich nur sagen: „Ich will keinen einzigen Tag missen.“