„Hokkaido wird zum Notstandsgebiet erklärt“ – diese Information ging 2 Tage vor der geplanten Japanreise, deren fotografischen Schwerpunktgebiete auf Hokkaido liegen, durch die Medien. Genau das hatte mir noch gefehlt – sollte das jetzt noch das kurzfristige Ende der Japanreise sein, die mich so viele Mühe bei der Organisation gekostet hatte? Ein Anruf bei der japanischen Agentur, mit der ich zusammengearbeitet hatte, ergab aber glücklicherweise Entwarnung: „Notstand würde nur heißen, dass die Schulen geschlossen sind. Ansonsten kann man sich frei bewegen und die Hotels sind geöffnet“. Wenn man sich das Ganze heute vorstellt, entfährt einem schon ein leichtes Grinsen. Ganze 62 Fälle waren auf der riesigen Insel Hokkaido bekannt. In dem Gebiet, in das wir gereist sind, ganze 3… Naja, so unterschiedlich können Situationen bewertet werden.

Nachdem wir letztes Jahr knapp 2 Wochen am Kerkinsee im Norden Griechenlands verbracht haben, um ein geeignetes Hotel und gute Locations zu finden, ging es dieses Jahr über Silvester das erste Mal mit einer kleinen Fotogruppe an den Kerkinisee. Schon gleich nach der Landung wurden wir von strahlendem Sonnenschein und nahezu wolkenlosem Himmel empfangen. Wie schön nach diesem trüben Wetter in Deutschland. Alle Flüge waren pünktlich und der Transfer zum Hotel klappte hervorragend. Vor uns lagen 4,5 Tage Pelikane fotografieren satt. Da sollte man doch etwas hin bekommen….

(Kommentare: 1)

Ende Juni war es endlich soweit – es ging los nach Costa Rica. Ganze 5 ½ Wochen bin ich in Costa Rica geblieben, von denen ich 15 Tage mit meinen Gästen unterwegs war, immer auf der Suche nach dem besten Licht, den besten Photo Locations, dem besten Blickwinkel. Aber der Reihe nach: bereits in Frankfurt traf ich mich mit fast allen Teilnehmern am Flughafen und wir flogen gemeinsam sehr entspannt immer der untergehenden Sonne hinterher, bis wir schließlich um 17.55 Uhr in Costa Rica landeten.

(Kommentare: 1)

Seit Jahren fahre ich jedes Jahr im Mai wieder nach Helgoland, um interessierten Fotografen die Vogelfotografie ein wenig näher zu bringen. Da mag der Eine oder Andere mit Sicherheit denken, dass das bestimmt langweilig ist. 9 Tage lang morgens und abends Basstölpel fotografieren und das seit Jahren. Nein, das ist es ganz bestimmt nicht. Auch dieses Jahr hatte ich zwei nette Gruppen mit hochmotivierten Teilnehmern, die jeden Morgen gegen 5 Uhr bereit standen, um den 20 minütigen Weg bis ans andere Ende von Helgoland zu absolvieren.

Dieses Jahr war es alles andere als einfach bei den Schachbrettblumen - der extrem warme April verkürzte die Blütezeit so stark, dass das Zeitfenster zum Fotografieren recht kurz war.  Aber es war trotzdem wie immer spannend. Getreu meinem Motto "du versuchst jedes Jahr was Neues zu machen", habe ich mich diesmal stark dem Meyer Görlitz Trioplan Objektiv gewidmet...

Ich will es gleich vorweg nehmen: auch wenn sich viele Geschichten um Touristenmassen auf Island ranken, allen voran massenhafte Touristen aus China, so muss ich doch sagen - Island war wieder klasse. Ja, man muss sich damit arrangieren, dass häufig im Restaurant die am meisten gesprochene Sprache chinesisch ist. Aber draußen in der Natur gibt es doch noch viele Stellen, wo man eine gewisse Privatsphäre genießen und wo man in aller Ruhe fotografieren kann. Wenn man dann noch mit einer wirklich super tollen Gruppe unterwegs ist und Glück mit dem Wetter hat, kann ich nur sagen: Island - gerne immer wieder....

Schon vor Jahren habe ich Bilder von den Krauskopfpelikanen gesehen, die mich sehr beeindruckt haben. Im Dezember / Januar 2018 / 2019 war es dann soweit – wir reisten zum Kerkini See in Griechenland. Griechenland im Winter – ist das eine gute Idee? Ja, es war die beste Idee, die ich in den letzten Jahren für diese dunklen Monate hatte.


Die Reise beginnt mit einer kleinen Herausforderung, der man sich in Südamerika immer wieder stellen muss: Vieles dauert lange und man braucht sehr, sehr viel Geduld.

So beginnt auch dieser Tripp. Statt um 11:10 Uhr landen die letzten Teilnehmer erst um 13:45 Uhr, einer davon noch ohne sein Gepäck.

Zunächst geht es in ein ganz in der Nähe gelegenes Restaurant, um sich den Bauch mit Rodizio (eine brasilianische „all you can eat“ Fleischvariante) zu füllen. Immer wieder kommen die Kellner zum Tisch, bis wirklich nichts mehr geht.

(Kommentare: 2)

Wie jedes Jahr ging es im Mai wieder nach Helgoland. Anders war aber dieses Jahr, dass ich zwei Workshops direkt hinter einander hatte. So reiste die eine Gruppe ab und die nächste kam. 9 Tage Basstölpel hat das für mich bedeutet und als Resümee kann ich nur sagen: „Ich will keinen einzigen Tag missen.“