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Wer sich von Sturm, Hagel und Kälte im Hochsommer der Südhalbkugel nicht fürchtet, der sollte sich auf die Falklandinseln begeben und die unbeschreibliche Natur dort hautnah erleben.

Angeregt durch den Besuch von Solvin Zankl vor ca. 10 Jahren und seinem auf dem Lüner Europäischen Naturfotografenfestival gehaltenen Vortrag,  träumte Uwe davon, dies zu erleben und mit Hilfe von Film und Foto zu dokumentieren. So entstand die Idee auf die Inseln zu fahren.

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Auf geht es in den Torres del Paine Nationalpark in Chile. Wir entschließen uns, eine Schotterstraße in Richtung Chile zu nehmen. Der Grenzübertritt klappt reibungslos. Ein besonderes Highlight bei der Einreise nach Chile ist die Lebensmittelkontrolle. Es ist verboten Fleisch, Obst und Gemüse einzuführen. 

In Puerto Deseado erleben wir wieder einmal, wie versucht wird, Touristen Geld aus der Nase zu ziehen. Wir brauchen dringend eine Wäscherei. Bei Darwins Expedition erhalten wir eine Adresse, die wir auch anfahren. Leider ist Samstag und bei den Mittagspausen hier im Land fahren wir gegen 17:00 Uhr dorthin. Wir fragen, was eine Maschine mit Trocknen kosten würde. 250 ARS lautet die Antwort, und das frühestens am kommenden Montag. Wir sind schockiert. So teuer, also ca. 15€ nach dem Bluedollarkurs, war das Waschen für uns noch nie. 

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Der ACA Campingplatz in Puerto Madryn wird von uns genutzt, um die Heizung mit Essigwasser einzuweichen und zu entkalken. Der Geruch hält sich wirklich in Grenzen und nach einer Nacht wird die Heizung gespült und gespült, bis kein Essiggeruch oder-geschmack mehr spürbar sind. Später stellt sich dann zum Glück heraus, dass das Tropfen des Überdruckventils wirklich weniger wird und bald ganz ausbleibt. Hurra! und ein herzliches Danke an Charly für diese sehr gute und hilfreiche Idee!

Balneario El Condor ist ein gemütliches kleines Dorf am Meer. Es gibt dort schöne Ferienhäuser, einige kleine Läden, von denen etliche nur am Wochenende geöffnet sind, ein Restaurant, einen Campingplatz und eine Feuerwehr. An der Touristeninformation findet man ein offenes Netz. Toiletten und  Wasser gibt es nur, wenn jemand in der Touriinfo anwesend ist.

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In dieser Zeit beschäftigen uns zwei kleine Probleme besonders, von denen wir hoffen, dass sie nicht groß werden.

Das Überdruckventil unserer Heizung tropft seit geraumer Zeit und es wird leider immer schlimmer, so dass die Gefahr besteht, dass irgendwann das Wasser direkt von vorne nach hinten rausläuft und nichts mehr aus dem Wasserhahn kommt. Zurzeit behelfen wir uns damit, dass wir, sooft es geht, die Wasserpumpe ausmachen. Uwe organisiert deshalb ein neues Ventil, das zu seinem Bruder geschickt wird.

Obwohl es gar nicht so weit bis nach Parati ist, kommen wir nur langsam voran. Ca. 80 km nördlich des Ortes finden wir ein sympathisch aussehenden Posto. Die ganze Anlage ist ansprechend gestaltet und es sind keine LKW in Sicht. Wir können dort stehen und werden abends von 3 Deutschen angesprochen, die gerade Wartungsarbeiten am nahe gelegenen Atomkraftwerk vornehmen. Sie sind einmal im Jahr zur Inspektion des Werkes, das sowohl einen amerikanischen als auch einen deutschen Reaktor hat, hier. Beruhigend, dass die Sicherheit eines solchen Werkes auch hier offenbar groß geschrieben wird.

Wir kommen nicht so früh los, wie eigentlich geplant. Zuerst läuft alles reibungslos, doch schon etliche Kilometer vor Niteroi beginnt der Stau. Es werden immer mehr Spuren und uns ist nicht klar, auf welcher es am schnellsten geht. Es wird gedrängelt und jeder versucht, so schnell wir möglich vom Fleck zu kommen. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir die Brücke. Der Blick auf die Skyline von Rio ist herrlich und das geringe Tempo stört uns jetzt gar nicht mehr, da wir so viel zu gucken haben.

Mitten am Nachmittag, wir sind inzwischen durch einige lebendige, kleine Orte gefahren, kommen wir am Ende einer Seitenstraße zum Meer an ein Tor, hinter dem sich der Campingplatz do Brasil befinden soll. Kein Mensch ist zu sehen, aber trotzdem taucht plötzlich ein Mann auf und öffnet uns das Tor. Der Platz hat nicht einen Gast. Wir können also stehen, wo wir wollen, und parken direkt vor dem Zaun unter Palmen mit Blick auf den Strand und das Meer. 

Seit 9 Tagen sind wir nun an der Küste unterwegs und haben in dieser Zeit 6 Übernachtungsplätze gehabt. Wir sind also in kleineren Etappen gefahren und haben an verschiedenen Stellen halt gemacht. Insgesamt ist die Küste überall wunderschön, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise.